Brotzeit nach einer langen Radltour

Willkommen Daheim

Im Naturpark Oberpfälzer Wald fühlen Sie sich wie in einer großen Familie! Gastlichkeit ist bei uns nicht nur ein Wort. Schlemmen Sie bei uns mit frischer Butter und Bauerngeräuchertem, Fischspezialitäten oder erleben Sie diese mit den vielfältigen Angeboten der Region - urig bayrisch eben.

Kernig frisches Bauernbrot, dazu eine Maß Bier und original Oberpfälzer Schmankerl und nach einer zünftigen Wanderung oder einer Radltour schmeckt´s noch mal so gut.

Zoiglbierkeller in Eslarn

Zoigl - eine Oberpfälzer Bierspezialität

"Hast Du Kummer oder Schmerz, drück´ einen Zoigl dir ans Herz!" Sie wissen nicht, worum es geht? Kein Wunder, denn der Zoigl ist eine Einzigartigkeit der nördlichen Oberpfalz und für ihn gilt: Probieren geht über studieren.

Zoigl ist ein untergäriges Bier, nach althergebrachter Weise gebraut. In der offenen Sudpfanne über einem Holzfeuer wird die Maische – ein Gemisch aus Wasser und Gerstenmalz – zuerst gekocht, dann gehopft und so als "Würze" noch einmal erhitzt. Dieser Sud kommt nun in große Behälter in den Keller, wo die Hefe ihre Arbeit verrichtet. Nach etwa zehn Tagen Gärungszeit wird das Zoiglbier in Fässer abgefüllt, in denen es noch mehrere Wochen ausreifen muss.

Obwohl immer das gleiche Brau-Verfahren angewandt wird, schmeckt jeder Zoigl anders, denn jeder Brauer hat sein eigenes Rezept, das das Verhältnis der Zutaten bestimmt.

Wenn Sie in der nördlichen Oberpfalz einen Zoigl (oft auch übersetzt als „Zeiger“) an einem Hausgiebel hängen sehen – er hat die Form eines sechseckigen David-Sterns als Zunftzeichen der Bierbrauer, ist aber auch das historische Zeichen der Alchemisten - können Sie sicher sein: Hier zapft man frisches Zoiglbier. Und eine deftige Brotzeit, genossen in gemütlicher Runde, gibt es obendrein.

Auch im Naturparkland gibt es die beliebten Zoiglstub`n: in Eslarn, Floß, Flossenbürg, Pleystein, Tännesberg und Vohenstrauß.

Den Spuren dieser Brautradition können Sie auf der 115 Kilometer langen Zoigl-Radtour Mitterteich – Windischeschenbach – Eslarn folgen. Die Route führt auch durch das Naturparkland, vorbei an Leuchtenberg, Vohenstrauß, Pleystein und Moosbach nach Eslarn.

Neben Fleisch und Wurst auch feinste Fischspezialitäten

Von wegen nur Schweinebraten mit Knödel! Es gibt viel mehr Kulinarisches zu entdecken im Oberpfälzer Wald und somit auch im Naturparkland! Karpfen, Hecht, Zander und Schleie sowie Makrele sind die Fische, die im Land der 1000 Teiche gefangen werden und für Sie als feinste Spezialität frisch auf den Tisch kommen. Ende September heißt es Abfischen und auf den einheimischen Speisekarten nimmt er - oftmals in raffiniert angerichteter Weise - die oberste Stelle ein. Zahlreiche Dörfer und Gemeinden feiern das große Abfischen mit den beliebten Fischwochen.

Nicht auslassen darf man das delikate Schwarzgeräucherte, die hausgemachte Tellersulz und den knusprigen Dotsch aus frischen Oberpfälzer Erdäpfeln!